Selbstwertgefühl steigern - Tipps und Infos | MyLaif
SELBSTWERTGEFÜHL STEIGERN

Tipps für mehr Selbstbewusstsein im Alltag

Eine positive Sicht auf die eigene Person ist ein guter Schutzfaktor für das Wohlbefinden. Doch manche Menschen haben von Grund auf ein geringeres Selbstwertgefühl, bei anderen kratzen Misserfolge, Hänseleien oder Mobbing daran. Hier finden Sie Tipps, um das Selbstbewusstsein zu steigern.

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Was tun bei einem geringen Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein?

Bei einem geringen Selbstwertgefühl ist der Blick auf die positiven Aspekte der eigenen Persönlichkeit getrübt oder sogar ganz verschleiert. Wir messen uns oft an den negativen Dingen, die wir im Laufe des Lebens über uns gelernt oder gehört haben. Dieses Gefühl haftet an uns und sich davon zu lösen ist schwer. Was also tun, um das Selbstwertgefühl zu erhöhen bzw. das Bewusstsein für die eigene Persönlichkeit zu stärken?

Schärfe den Blick auf dich selbst

Genauso wie negative Gedanken beeinflussen uns auch positive Erlebnisse. Leider liegt es in der Natur vieler Menschen, sich solche Ereignisse weniger häufig vor Augen zu führen, als sie es mit negativen Erfahrungen tun. Um das Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein zu steigern, überlegen Sie sich im ersten Schritt genau, an welchen Punkten oder in welchen Situationen im Leben Sie für das, was Sie getan haben, positives Feedback bekommen haben. Sie werden feststellen, dass es eigentlich viel mehr gute Dinge im Zusammenhang mit der eigenen Person gibt als schlechte. Das ist Übungssache und es erfordert einige Zeit, sich daran zu gewöhnen. Das Ziel ist es, wieder zu mehr Selbstliebe und Selbstfürsorge zu finden, das eigene Schubladendenken über sich zu überwinden und den inneren Kritiker stummzuschalten. Auf Dauer steigert das das Selbstwertgefühl ungemein.

Werden Sie sich Ihrer Stärken bewusst

Jeder Mensch kann etwas, auch Sie. Es ist besser, sich nicht an Menschen, die etwas zur Perfektion gebracht haben, zu orientieren, sondern sich auf die realistischen Dinge im eigenen Leben zu konzentrieren. Das Gras auf der anderen Seite des Hügels ist vermeintlich immer grüner. Fragen, die man sich dabei stellen darf: Wofür wird man geschätzt, wofür gelobt, woran merkt man, dass andere die eigene Gegenwart schätzen? Es gibt Menschen, die wollen sich mit Ihnen umgeben1. Fragen Sie doch einmal nach, warum das so ist. Es ist nicht verkehrt, sich dahingehend positives Feedback einzuholen.

Warum ist jemand eigentlich mit Ihnen befreundet?

Können Sie gut zuhören?

Können Sie Dinge auf den Punkt bringen?

Strahlen Sie Ruhe und Entspannung aus?

Oder macht es einfach Freude, mit Ihnen zusammen zu sein?

 

Tipp

Ziehen Sie sich an einen Ort zurück, an dem Sie ungestört sind und sich wohlfühlen.

Nehmen Sie sich ein Notizbuch zur Hand und überlegen, was Sie an sich mögen und was Ihnen Kraft spendet.

 

Auf praktischer Ebene sind Überlegungen wertvoll, die sich um eigene Talente drehen. Tatsächlich gibt es viele Leute, die nicht kochen oder malen können, Ihnen aber fällt beides sehr leicht? Oder Sie sind handwerklich begabt, haben ein besonderes Händchen für Ästhetik und sind kreativ? Sich seiner Stärken bewusst zu werden, ist genauso schwer, wie sich zu loben und sich selbst etwas Gutes zu tun. Aber diese Fähigkeiten sind vorhanden und werden oft durch das viele Negative verdeckt, das einem im Leben eben auch begegnet. Auch in diesem Fall können Sie Ihr Selbstwertgefühl aufbauen, indem Sie aufschreiben, was Ihre Stärken sind. Das kann sich über mehrere Tage ziehen. Gehen Sie achtsamer durch den Tag und beobachten sich, dann fallen Ihnen plötzlich immer mehr Sachen auf, die Sie richtig gut machen und können.

Tipps und Übungen zur Steigerung des Selbstwertgefühls und Selbstbewusstseins

Sich wieder mehr annehmen zu lernen ist ein Prozess, der Schritt für Schritt angegangen werden sollte. Das ist nichts, was man mal eben schnell nebenbei erledigen kann. Immerhin ist das geringe Selbstvertrauen auch über einen langen Zeitraum entstanden. Dennoch gibt es Methoden, die in den Alltag integriert werden können, wodurch sich das Selbstwertgefühl stärken und trainieren lässt.

30-Sekunden-Countdown

Vor schwierigen Herausforderungen von 30 an rückwärts zählen und dabei tief ein- und ausatmen. Mit der gewonnenen Ruhe und Energie kann die Angst überwunden und so die Situation besser gemeistert werden. Das wirkt sich nicht nur auf unsere Psyche aus, sondern auch auf die körperlichen Funktionen. Der Puls verlangsamt sich, der Blutdruck sinkt. Dadurch wird Ihr Stresspegel im Körper aktiv beeinflusst.

Spiegel-Übung

Stell Sie sich in einer herausfordernden Situation vor den Spiegel und sagen Sie: „Ich bin stark und ich schaffe das.“

Sprechtraining

Sprache und Stimme haben Auswirkungen auf Ihr Selbstbewusstsein und wie Sie von anderen wahrgenommen werden. Probieren Sie aus, lauter und deutlicher zu sprechen. Dabei kann auch helfen, eine Audiodatei oder ein Video von sich aufzunehmen und sich anschließend diese Aufnahmen anzuhören bzw. anzuschauen: Wie wirken Sie auf sich selbst? Würden Sie sich zuhören? Hier könnte Ihnen bereits auffallen, wie Sie nach außen wirken. Denn Desinteresse an dem, was man sagt oder erzählt, kratzt ungemein am Selbstwertgefühl. Womöglich liegt es auch einfach nur an Ihrer Außenwirkung. Im Zweifel kann Ihnen auch ein Sprechtraining oder ein Rhetoriktraining dabei helfen, selbstsicherer aufzutreten.

Autosuggestion

Um die „positive Spur“ in Ihrem Gehirn zu verbreitern, kann es helfen, sich jeden Abend vor dem Schlafengehen einen kleinen Spruch mit dem Thema „Ich bin ich“ vorzusagen. Der Anfang könnte beispielsweise lauten: „Ich bin ich und ich bin, wie ich bin, mit all meinem Sein, meinem Inneren und Äußeren und es ist in Ordnung, so wie ich bin.“

Sich loben und belohnen

Selbstliebe sollte genau so wenig vernachlässigt werden wie die Liebe für die Mitmenschen. So können Sie sich am Ende des Tages auch ruhig auf die Schulter klopfen für all das, was Sie heute gut gemacht haben. Setzen Sie sich kurz hin und schreiben einmal auf, was Ihnen geglückt ist, was Sie erledigt haben, obwohl Sie keine Lust oder vielleicht sogar Angst hatten. Auch das erfordert viel Übung, weil der innere Kritiker immer wieder seine Stimme erhebt. Sie sollten also routiniert darin werden, sich an das Positive des Tages zu erinnern. In welcher Situation haben Sie jemanden zum Lachen gebracht, wann hat sich jemand bei Ihnen bedankt? Im Alltag gibt es viele Situationen, die wir aber oft nicht wahrnehmen. Und schließlich dürfen Sie sich auch mal belohnen mit dem, was Ihnen guttut. Seien Sie nett zu sich selbst, gehen Sie mit sich selbst wie mit einem guten Freund um und behandeln Sie sich so, wie Sie auch gerne von anderen behandelt werden würden wollen.

Positives über sich selbst zu lesen, von sich zu hören oder es immer wieder gedanklich zu wiederholen, setzt im Laufe der Zeit im Gehirn Prozesse in Gang, die Ihnen zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen können. Haben Sie dann die ersten schwierigen Situationen gut gemeistert, kann das wie ein Motor für Ihr Selbstwertgefühl wirken.

Pflanzliche Arzneimittel zur Unterstützung

Ein Medikament für Selbstbewusstsein gibt es nicht. Ein dauerhaft vermindertes Selbstwertgefühl kann aber durchaus Anzeichen eines anhaltenden seelischen Tiefs sein. In diesem Fall können pflanzliche Arzneimittel mit Johanniskraut-Extrakt eine gute Hilfe sein.

Gerade wenn Symptome wie Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, innere Unruhe oder negative Gedanken hinzukommen, sind dies ernst zu nehmende Zeichen für eine psychische Belastung. Auf der Basis von hochdosiertem Johanniskrautextrakt kann Laif® 900 Balance Anzeichen eines seelischen Tiefs lindern. Dank seiner stimmungsaufhellenden und ausgleichenden Wirkungsweise hilft es, den Alltag wieder selbstbewusst anzugehen und genießen zu können.

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Gründe für ein geringes Selbstbewusstsein

Wie bereits erwähnt ist der Punkt, an dem Sie sich mit einem niedrigen Selbstwert befinden, das Symptom eines Prozesses, der sich vielleicht über das ganze bisherige Leben erstreckt hat. Vielleicht hat es bereits in der Kindheit begonnen, mit einem überzogenen Leistungsanspruch von Eltern und Schule? Druck durch die Gesellschaft, immer alles richtig oder perfekt machen zu müssen, nagt am Selbstwertgefühl. Durch soziale Medien ist es heutzutage noch leichter, sich an vermeintlichen Idolen zu orientieren, die alles erreicht zu haben scheinen und erfolgreich sind. Da fragt man sich vielleicht: Warum kann ich das nicht? Warum schaffe ich es nicht, erfolgreicher oder beliebter zu sein?

Vielleicht wurden Sie in einer Beziehung enttäuscht, womöglich verlassen. Oder Sie haben in Ihrem Leben Rückschläge einstecken müssen und immer wieder zu fühlen bekommen, dass das, was Sie tun, nicht gut genug ist. Irgendwann kommt man an einen Punkt, in dem man vor dem Spiegel steht und sich fragt, wer das eigentlich ist, der einen da so verloren anschaut? Gedanken werden laut: Wer bin ich noch? Bin ich noch ich selbst oder will ich jemand sein, von dem ich denke, dass andere ihn so haben möchten?

Das kann zu einem sich immerzu drehenden Gedankenkarussell und dem unablässigen Versuch führen, allen zu gefallen. Werden Sie sich klar, wer Sie eigentlich sind. Hören Sie auf Ihre Bedürfnisse, auf das eigene Bauchgefühl und jagen Sie keinen Idealen hinterher, die Sie nur noch weiter von Ihrem wahren Selbst entfernen.

Was ist der Unterschied zwischen Selbstwert und Selbstbewusstsein?

Was bedeutet geringes Selbstwertgefühl und was Selbstbewusstsein? Ist das beides dasselbe? Dazu müssen im Prinzip nur die Begrifflichkeiten auseinandergenommen werden.

Selbstbewusstsein

Sich seiner selbst bewusst zu sein bedeutet zu wissen, welche Stärken und Schwächen man hat. Selbstbewusstsein bedeutet auch, seine eigenen Grenzen zu kennen, diese zu kommunizieren und damit für sich und seine Bedürfnisse einzustehen. An welchen Punkten man Acht geben sollte, weil man weiß, dass es einen verletzt und wann man seinen Mut unter Beweis stellen kann. Es heißt aber auch, sich selbst zu achten (Selbstachtung) und zu mögen mit all seinen Ecken und Kanten (Selbstliebe).

Selbstwert

Der Selbstwert bezieht sich auf die Wertschätzung für sich selbst. Der grundlegende Wert, den man den eigenen Fähigkeiten zumisst, bestimmt den Selbstwert.

Die positiven Folgen eines gesunden Selbstbewusstseins

Sätze wie „Ich schaffe das sowieso nicht“ oder „Ich bin ein so langweiliger Mensch, wieso gibst du dich mit mir ab?“, das sind Gedanken, die vielen Menschen in ihrem seelischen Tief bekannt vorkommen. Sie rufen im Kopf Betroffener automatisch negative Emotionen wie Minderwertigkeitsgefühle, Hoffnungslosigkeit und Versagensängste hervor. Dadurch verstärken sich wie in einem Teufelskreis Gefühle wie  Antriebslosigkeit oder Niedergeschlagenheit – was zu weiterer Selbstkritik und schließlich zu einem anhaltenden seelischen Tief führen kann3

Je gesünder und positiver unser Selbstbewusstsein jedoch ist, desto besser können wir mit Niederlagen umgehen und desto mehr Selbstwertgefühl gewinnen wir. Selbstsicheren Menschen fällt es leichter:

Die eigenen Wünsche zu äußern

Auch mal Nein zu sagen

Herausfordernde Situationen zu meistern und dabei gelassen zu bleiben

Stress zu bewältigen

Positive Erfahrungen mit anderen Menschen zu machen

Grundsätzlich zufriedener mit dem Leben zu sein

Gerade in Zeiten, in denen seelische Belastungen über den Kopf zu wachsen drohen, ist ein stabiles Selbstwertgefühl eine Stütze, um die Herausforderungen des Alltags zu meistern.

Quellen

1 https://www.researchgate.net/publication/200008944_Improving_Self-Esteem
2 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6777005/
3 https://www.selbstbewusstsein-staerken.net/selbstwertgefuehl-staerken/