Johanniskraut

ECHTES JOHANNISKRAUT
Mehr Lebensfreude und Kraft für den Alltag

Für immer mehr Menschen ist der Alltag mit einigen Belastungen verbunden: Die Anforderungen im Job wollen bestmöglich erfüllt sein, während gleichzeitig auch Haushalt und familiäre Verpflichtungen unter einen Hut zu bringen sind. Die Folgen: Die Betroffenen kommen kaum noch zur Ruhe, ihre Stimmung und Leistungsfähigkeit leiden darunter. Das kann so weit gehen, bis sich daraus ein dauerhaftes emotionales Tief oder sogar eine Depression entwickelt. Doch das muss nicht sein: Johanniskraut-Präparate wie Laif® 900 Balance können dabei helfen, sich aus einer depressiven Verstimmung zu befreien und Stresssymptome zu bekämpfen. Dank seiner medizinisch wirksamen Inhaltsstoffe hat sich Johanniskraut als verlässliche und gut erforschte Heilpflanze bewährt. In Form von hoch dosierten Präparaten dient es als wirksame Hilfe bei leichten bis mittelschweren Depressionen. Erfahren Sie hier alles Wichtige rund um das echte Johanniskraut, seine Anwendungsgebiete und Verträglichkeit.

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Die Heilpflanze - Echtes Johanniskraut

Beim Echten Johanniskraut (Hypericum perforatum), einem Mitglied der Familie der Johanniskrautgewächse (Hypericaceae), handelt es sich um eine Pflanze, die sich nicht nur im Garten heimisch fühlt, sondern auch in der freien Natur: Bevorzugt wächst sie an sonnigen Standorten, zum Beispiel am Rand von Wegen oder Wiesen. Dabei kann die Staude bis zu einem Meter hoch werden. Ihre leuchtend goldgelben Blüten zeigt sie allerdings nur in der Sommerzeit.

Die Vorteile von Johanniskrautpräparaten

Johanniskrautpräparate zeichnen sich durch ihre 2-fache Wirksamkeit aus: Es wirkt ausgleichend und gleichzeitig stimmungsaufhellend. Auf diese Weise unterstützt das darin enthaltende Echte Johanniskraut bei einem seelischen Tief nicht nur dabei, wieder zur Ruhe zu kommen und dadurch besser zu schlafen, sondern auch dabei, zu neuer Lebensfreude und Energie zu finden. Es „dämpft“ antriebslose Menschen nicht noch zusätzlich, sondern trägt stattdessen zu innerem Ausgleich und positiverer Stimmung bei.

Präparate, die aus echtem Johanniskraut gewonnen werden, sind gut verträglich und eignen sich auch für die längerfristige Anwendung. Es hilft Menschen, die unter seelischen Belastungen oder dauerhaftem Stress leiden, ihren Alltag wieder aktiv anzugehen und ihn mit mehr Lebensfreude und Gelassenheit zu genießen.

Anwendungsgebiete von Johanniskraut

Die Menschen wussten schon vor 2.000 Jahren von der Heilkraft des Johanniskrauts: Während die Heilpflanze anfänglich vor allem äußerlich zur Wundbehandlung verwendet wurde, entdeckte man im Mittelalter ihre Wirkung auf das Gefühlsleben. Es zeichnete sich als ein starkes Mittel gegen negative Gedanken aus. Die Menschen im Mittelalter glaubten, Johanniskraut wirke, indem es böse Dämonen aus dem Menschen treibe. Damals wurde die Johanniskraut-Pflanze als „die Sonne der Seele“ bezeichnet. Ein deutlicher Hinweis auf die stimmungsaufhellenden Eigenschaften.

Johanniskraut bei depressiven Verstimmungen

Die stimmungsaufhellende, aktivierende und ausgleichende Wirkung von Johanniskraut hat sich vor allem bei der Linderung von depressiven Verstimmungen bewährt. Hochdosierte Johanniskraut-Präparate werden sogar als wirksame Hilfe bei leichten bis mittelschweren Depressionen durch den Arzt verordnet.

Bei folgenden Beschwerden kann Johanniskraut für Besserung sorgen:

Unruhe und Nervosität

Konzentrationsstörungen

mangelnde Lebensfreude
 

Beobachten Sie diese Symptome bei sich selbst, müssen Sie sich damit keineswegs abfinden – werden Sie stattdessen rechtzeitig aktiv. Hochdosierte Johanniskraut-Präparate wie Laif® 900 Balance können helfen, das seelische Tief zu überwinden und wieder zu gewohnter Leichtigkeit zurückzukehren. Laif® 900 Balance unterstützt dabei gleich auf doppelte Weise: Es wirkt stimmungsaufhellend und sorgt dadurch für mehr Elan und Lebensfreude, gleichzeitig lindert es innere Unruhe und Anspannung. So fällt es leichter, zur Ruhe zu kommen und die Belastungen des Alltags abfallen zu lassen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Medikamenten zeichnet sich Johanniskraut durch eine gute Verträglichkeit aus und hilft auf sanftem Wege bei einer depressiven Verstimmung. Doch wenn Sie bemerken, dass Ihre depressive Verstimmung auch durch den Einsatz von pflanzlichen Arzneimitteln oder anderen Bewältigungsstrategien nicht besser oder sogar schlimmer wird und in eine Depression münden könnte, nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Arzt auf. Er wird mit Ihnen gemeinsam die richtige Form der Behandlung finden.

Johanniskraut bei körperlichen Beschwerden

Darüber hinaus kennt man aus der traditionellen Medizin auch noch andere Effekte. So haben äußerlich angewendete Tinkturen oder Öle aus der Johanniskraut-Pflanze bei folgenden Beschwerden eine positive Wirkung gezeigt:

Verbrennungen, Schnitt- und Schürfwunden

Sonnenbrand

stumpfe Verletzungen, zum Beispiel eine Zerrung

Muskelschmerzen
 

Der Fokus liegt jedoch auf dem Einsatz des Johanniskrauts bei seelischen Tiefs. Die Wirksamkeit von stimmungsaufhellenden und ausgleichenden Präparaten ist in zahlreichen Studien wissenschaftlich belegt.

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In welcher Dosierung sollte Johanniskraut eingenommen werden?

Den besten Effekt erzielen Johanniskraut-Präparate, welche die natürlichen Wirkstoffe der Heilpflanze hochdosiert und in Form eines Trockenextraktes enthalten. Empfehlenswert sind daher Produkte aus der Apotheke mit einer täglichen Dosierung von 900 mg Johanniskraut-Trockenextrakt. Arzneimittel aus Supermarkt und Drogerie sind hingegen deutlich geringer dosiert. 

Laif® 900 Balance bietet darüber hinaus einen zusätzlichen Vorteil: Es enthält die empfohlene Tagesdosis von 900 mg Johanniskraut-Trockenextrakt in einer einzigen Tablette und muss daher nur einmal täglich eingenommen werden. Das vereinfacht die Anwendung und lässt sich gut in den Alltag integrieren. Darüber hinaus sind hochdosierte Johanniskraut-Präparate gut verträglich und können problemlos auch über einen längeren Zeitraum angewendet werden.

MEHR ÜBER LAIF® 900 BALANCE

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Johanniskraut Wirkung und Verträglichkeit

Wie kann es sein, dass eine so unscheinbare Pflanze so positive Auswirkungen auf unseren Körper hat? Von den biochemischen Prozessen wussten die Menschen vor hunderten von Jahren noch nichts – genutzt wurde die Pflanze trotzdem. Mittlerweile konnte die Wirksamkeit und Wirkweise in verschiedenen Untersuchungen und Studien genauer erforscht werden.

Wie wirkt Johanniskraut?

Die bewährte aufbauende Wirkung von Johanniskraut bei einem seelischen Tief ist auf verschiedene Wirkweisen im Körper zurückzuführen:

Die Heilpflanze kann zum einen dabei unterstützen, den aus der Balance geratenen Botenstoff-Haushalt im Gehirn wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Zum anderen reguliert Johanniskraut eine erhöhte Ausschüttung des Stresshormons Cortisol*. Im Detail trägt Johanniskraut dazu bei

den bei dauerhaftem Stress erhöhten Cortisol-Wert auf Normalniveau zu senken

die Botenstoffe im Gehirn besser verfügbar zu machen und so die Informationsübertragung zwischen den Nervenzellen zu normalisieren

*im Tiermodell

Starke Pflanzenwirkstoffe

Zurückzuführen sind die positiven Effekte der Johanniskraut-Pflanze auf ihre Inhaltsstoffe. Diese sind vor allem in den Blüten und Blättern der oberen Triebspitzen konzentriert: Zerdrückt man die Blüten, tritt aus den gelben Blütenblättern dunkelroter Saft aus. Darin stecken die medizinisch wichtigen Inhaltsstoffe Hypericin, Hyperforin und Flavonoide, die für die stimmungsaufhellende und ausgleichende Wirkung des Johanniskrauts verantwortlich sind. Die Rotfärbung wird durch Hypericin verursacht. Dieser Inhaltsstoff hat der Johanniskraut-Pflanze den ersten Teil ihres lateinischen Namens Hypericum perforatum eingebracht.

Wie lange dauert es, bis Johanniskraut wirkt?

Wichtig ist es, Johanniskraut-Präparate konsequent über einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen einzunehmen. Dadurch kann sich das innere Gleichgewicht wieder einstellen. Die Betroffenen finden zurück zu mehr Lebensfreude und können am Alltag wieder aktiver teilnehmen. Um die wiedererlangte innere Balance dauerhaft zu stabilisieren, ist eine längerfristige Einnahme über mehrere Wochen ratsam.

Verträglichkeit

Wie viele andere pflanzliche Arzneimittel sind Johanniskraut-Präparate gut verträglich und für eine längerfristige Anwendung über Monate hinweg geeignet. Anders als bei chemischen Antidepressiva sind keine Gewöhnungseffekte zu erwarten. Johanniskraut-Präparate verursachen tagsüber keine Sedierung oder andere Überhangeffekte. Johanniskraut überzeugt daher nicht nur durch seine 2-fache stimmungsaufhellende und ausgleichende Wirkung, sondern auch durch seine gute Verträglichkeit.

Lichtempfindlichkeit wird meist deutlich überschätzt

Oft wird vor einer erhöhten Lichtempfindlichkeit und damit verbundener Sonnenbrandneigung durch Johanniskraut-Präparate gewarnt. Bisher wurde jedoch nur vereinzelt von einer erhöhten Lichtempfindlichkeit bei der Einnahme von Johanniskraut-Präparaten berichtet. Die im Rahmen einer antidepressiven Therapie eingenommenen Johanniskraut-Dosen sind jedoch meist zu gering, um entsprechende Reaktionen hervorzurufen.

Johanniskraut-Präparate sind zu jeder Jahreszeit eine sichere und gut verträgliche Therapieoption und können auch in den Sommermonaten weiter eingenommen werden. Generell gilt es, beim Aufenthalt im Freien auf einen ausreichenden Sonnenschutz zu achten. Intensive UV-Strahlung (beispielsweise im Solarium oder unter der Höhensonne) sollte vermieden werden. Dies sind jedoch Regeln, die man grundsätzlich auch unabhängig von der Einnahme eines Johanniskraut-Präparates beachten sollte.

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Können Johanniskraut-Präparate und die Pille gleichzeitig eingenommen werden?

Mitunter wird angenommen, dass Johanniskraut-Präparate und hormonelle Verhütungsmittel nicht zusammen eingenommen werden dürfen.

Johanniskraut hat die Eigenschaft, manche Stoffwechselprozesse in unserem Körper zu beschleunigen. Dadurch können die Wirkstoffspiegel bestimmter anderer Arzneimittel, zum Beispiel auch oraler Kontrazeptiva, schneller abgebaut werden. Dies kann zu einer Abschwächung ihrer Wirkung führen. Ein Zeichen für den schnelleren Abbau der Wirkstoffe der Pille können vermehrte Zwischenblutungen sein. Um ganz sicher zu sein, ist daher ein zusätzlicher mechanischer Empfängnisschutz – wie ein Kondom oder ein Diaphragma – empfehlenswert. So müssen auch Frauen, die die Pille einnehmen, nicht auf Johanniskraut-Präparate verzichten, um ein seelisches Tief schnell hinter sich lassen zu können.

Wann darf man Johanniskrautpräparate nicht einnehmen?

Johanniskraut ist zwar gut verträglich, in einigen Fällen ist die Einnahme aber kontraindiziert. 

Wann Sie Johanniskraut nicht einnehmen sollten:

Bei einer Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe

Wenn Sie Medikamente aus den folgenden Medikamentengruppen einnehmen: Immunsuppressiva, Zytostatika, antiretrovirale Arzneimittel

Wenn Sie an einer Erkrankung leiden oder eine Behandlung durchlaufen, bei der eine erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut die Folge ist

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Halten Sie vor der Einnahme von Johanniskraut Präparaten Rücksprache mit Ihrem Arzt, wenn Sie ein Medikament aus den folgenden Medikamentengruppen einnehmen1:

Hormonelle Kontrazeptiva

Antikoagulantien

Manche Antidepressiva

Manche Migränemittel

Weiterführende Informationen zu Gegenanzeigen und Wechselwirkungen bei der Einnahme von Laif® 900 Balance finden Sie hier.

Quellen

1 o. V. Johanniskraut – Welche Wechselwirkungen sind relevant? DeutschesApothekenPortal 16.01.2018: https://www.deutschesapothekenportal.de/beratung/dap-beratungstipps/detail/johanniskraut-welche-wechselwirkungen-sind-relevant/